Tag an Tag

Wodka Olé

Ich glaube,dass heute Abend richtig kuhl wird.So behindert diese K13-Feiern auch immer sind,sie haben wirklich den Vorteil,dass man sich völlig sorglos herlassen kann,weil bestimmt Leute da sind,die es noch mehr übertreiben als du.
Ich hoffe,dass ich meine momentane Laune so gut halten kann wie sie jetzt ist,denn dann wird es mir völlig schnuppe sein,ob gewisse Menschen,Götter oder Tanzbären da sind,wer wen anbaggert,wer wen abschnullt,wer wen abschleppt und wer komisch guckt.Dann wird mir - eindlich wieder,wenn vielleicht auch nur kurz - alles egal sein,so wie das mal eine wunderschöne Zeit lang war.Dann kann ich lachen und feiern und tanzen und Spaß haben,wenn nötig auch allein,dann kann ich über alles hinwegsehen und mir denken,dass die Welt auch mit grünem Himmel eigentlich mal ganz ntt aussehen würde.

Es geht jetzt schon wieder zu lange,dieses Vormichhingesieche,diese Tristheit,das Grau,das Aufgesetzte und schwache.Auch wenn ich denke,dass es wirklich nur für heute ist,ist es Zeit,mal wieder zu leben.

Und wenn er heut ne Andre hat,dann lach ich ihm ins Gesicht und wünsche beiden viel Spaß.
Nur heute,aber immerhin.
Janna am 9.2.07 11:53


We entered winter once again...

Die Fenster zeigen nur noch eine Decke weißlicher Kristalle, auf den Dächern und Wegen die ich sehe, wenn ich es öffne und kurz herausspähe, liegt Schnee. Ich hab das Fenster dann gleich wieder geschlossen, du weißt ja wie bitterkalt es heute schon den ganzen Tag war.
Wir sind eben dieses Jahr noch keinen Winter gewohnt bisher.

Wird eh nicht lange dauern, ich muss nur die Fahrradfahrten bei eisigen Temperaturen und glatten Straßen eine Weile überstehen und alle müssen ein wenig frieren und dann ist ja auch bald schon wieder Frühling.
Mir flimmern grade noch ein wenig die verschiedenen Word- Dokumente vor Augen, dauernd hab ich das Gefühl speichern zu müssen...das kommt vom vielen Formalitäten hin und her kopieren, Quellen sammeln, Bilder kopieren und speichern...Aber jetzt bin ich tatsächlich fertig.
War ja auch nicht so schlimm, wie ich dachte, hat sogar ziemlich Spaß gemacht. Ich bin nur immer ein wenig schlecht darin, mit Druck dieser Art umzugehen, mit dem Erfolgsdruck, den ich mir selbst auferlege...

Aber das alles ist jetzt erstmal egal...
Jetzt gibts erstmal Pause von Stress. Eine gute Zeit, um ein wenig zu sich zu finden und dabei Sachen mit andern Leuten zu machen.
Ein großes Luftschnappen, grade jetzt, wo die Luft kalt und klar ist...

Achja und lass dich doch nicht von dieser Benni- Geschichte so aufregen, sie bedeutet nichts...ärger dich ein wenig wegen seiner Arroganz und deiner Sturheit, wegen mir, sowas ärgert einen immer, aber letztlich gibt es so viele Menschen auf dieser Welt, die einem absolut egal sein können. Denen ist man nichts schuldig ausser einem gelangweilten Achselzucken.
Moritz am 23.1.07 17:47


Wie man alles falsch macht

Ich hab mich heut so mim Benni gefetzt dass alles zu spät ist,im wahrsten Sinne des Wortes.
Angefangen hats damit,dass ich eigentlich einen Friedensangebot gestartet hab und gesagt hab,dass der ganze Stress doch unnötig ist und wir uns eigentlich verstehen könnten.
Und dann ist er ausgerastet und hat mich angemault was ich eigentlich will und dass doch ich gestern die war,die ihn wie Luft behandelt hat und etc. Und zwar in einem Ton, bei dem ich mich dann sofort wieder angegriffen gefühlt hab... Trotzdem hab ich mir Mühe gegeben,nicht schnippisch zu werden,sondern so versöhnlich zu bleiben wie es eigentlich von Anfang an gemeint war.
Und irgendwie,irgendwie ist das dann aber nicht gegangen, weil er wieder so zynisch war und damit komm ich nicht zurecht, nicht,wenn ich es ernst mein.Er hat sich einfach so völlig quergestellt,solange,bis ich dann irgendwann ernsthaft wütend war. Und dann hat er das ganze auf die alt bewährte Weise beendet: "ich geh facharbeit schreibe,ciao". Ich mein,das ist doch auch wirklich hilfreich,oder?
Aber ich konnts natürlich immernoch nicht lassen und hab dann ne halbe Stunde später gsacht ob er das wirklich so haben will.Und dann hat er gesagt dass er nicht mehr weiß was er sagen soll und dass er kein Problem mit mir hat und was ich eigentlich will.
Und das ist der Knackpunkt...Ich hätte das sagen können dass es okay ist wenn er kein Problem hat.
Aber das konnte ich nicht mehr,dazu hab ich mich schon wieder viel zu sehr angegriffen gefühlt und ich war schon so wütend dass er so wurstig ist.
Und dann ging alles natürlich völlig und endgültig den Bach runter...dann hat er gesagt dass er "keinsterlei Lust mehr hat zu diskutieren" und ich hab gesagt dass ich überhaupt keine Lust mehr habe mit ihm zu reden und dann hat er "danke" gesagt und ist off gegangen.
Und jetzt sitz ich hier und komm überhaupt nicht mehr klar,weil das schon wieder so typisch ist.
Weil ich jetzt wieder denke warum zur Hölle ich so stur sein muss und dann denke ich wieder,dass aber dieser Versuch ja von mir ausging und dann frag ich mich ob ich ihn nicht einfach falsch versteh und weiß aber eigentlich,dass ich es genau richtig verstanden hab.
Ich komm einfach nicht damit klar wenn jemand praktisch von anfang an auf dem Standpunkt steht:
"ich hab nix gegen dich,aber mögen werd ich dich nie".
Damit komm ich nicht zurecht,und deswegen ist jetzt alles so scheiße.Gut hab ich das gemacht...Aber ist es überhaupt mein Fehler?Oder nur zum Teil?Ist es nicht verständlich dass ich irgendwann halt auch nicht mehr mag,oder geht das zu schnell bei mir?
Und ich könnt so kotzen dass ich mir jetzt voll die Vorwürfe mache obwohl ich eh rein garnichts mehr ändern kann und es eigentlich doch auch so völlig egal ist,dass es mir nicht egal ist und ich ihn net einfach lassen kann wo der Pfeffer wächst.
Weil ich es einfach nicht verstehen kann wie irgendwas so falsch laufen kann,obwohl (oder gerade weil?) man sich Mühe gibt.

Der Basti hat wie immer recht,er sagt,dass man da jetzt so und so Gras drüber wachsen muss.Dass ich nicht zynisch sein soll ihm gegenüber und ihn so freundlich es geht in Ruhe lassen soll.Ja,natürlich hat er Recht,aber es geht mir gegen meinen Stolz nachzugeben,obwohl ich bin, der man Unrecht getan hat.

Warum kann ich niemals etwas gut sein lassen?
Janna am 21.1.07 17:45


Sober

Die Sonne steht am Himmel wie ein großes, strahlendes, wachsames Auge. So hell war es schon lange nicht mehr, das Licht wabert förmlich auf dem Boden, Sonnenstrahlen strecken sich wie goldene Säulen zur Erde und saugen die Schatten auf, genaus wie den Restalkohol, der ganz langsam aus mir rausfließt. Die Lichtsäulen klettern behutsam herab, schieben die Haarsträhnen beiseite, klettern in den Scheitel, nehmen den Nebel heraus und lassen dafür irgend etwas zurück, etwas helles, klares.

Ich hab mich schon lang nicht mehr so gut gefühlt.

Wie der Wind mir entgegengeweht hat, während ich die Wolken beobachtete, da hatte ich ein seltsames Gefühl von Freiheit. Auf einmal ist alles so klar.
Greller, glitzernder Nebel stand zwischen den Baumwipfeln, alles war voll davon und überall der Wind, frisch, klar, frei und was weiß ich nicht noch alles.

Ja, plötzlich ist der Nebel nicht in meinem Kopf, sondern über dem Wald, in den Straßen, in der Luft und er ist hell und durchsichtig.
Dann kam das richtige Lied. Ich bin nicht nüchtern im eigentlichen Sinne des Wortes, aber eine gewisse positive Nüchternheit, die ich nicht oft hab und die ich sehr gut gebrauchen kann grade hat mich eingeholt.

Mother Mary won't you whisper,
Something but the past and done?


Alles ist so klar grade.
Als würden mir Dinge über die Welt und mich plötzlich klar...kennst du solche Tage?
Heut ist ein Kopf- Tag, aber alles Grau ist aus dem kopf heraus.

Ich hab mich schon lange nicht mehr so gut gefühlt.
Moritz am 21.1.07 13:46


Durch den Traum

Wie grau es ist...
Wie leicht alles plötzlich außerhalb von mir ist, wie die Panik gegenüber der Facharbeit zum Beispiel einem relativ sicheren Gefühl weicht, wie der Gedanke an die Zukunft mich grade nicht umbedingt unsicher macht. Wie ich theoretisch mal wieder entspannt sein sollte.
Und wie schwer das Loch in mir ist, das schwarze Loch in meinem Bauch, dass meinen Körper nach unten zieht und ihn durch seltsame graue Räume mit unbestimmt vielen grotesken Dimensionen zerrt, wie ein wüster, surrealer Tagtraum, den man neben dem eigentlichen Tag nur so halb mitbekommt.

Ich weiß nicht...
Je leichter die Welt wird, desto schwerer und seltsamer wiegt der Traum und desto mehr weckt Traum wieder Sehnsucht nach mehr "Leben".

Ich weiß nicht...
Ich habe Lust, zu schreien.
Gestern habe ich die Nacht angeschrien und den Asphalt und die Laternen und die Bäume und die Wiesen und den ganzen Traum, durch den mein Rad unsicher gesteuert ist.
Aber so halbherzig, ohne Mumm und Kraft. Was ein Befreiungsschrei werden sollte, klang wie ein Hilferuf.

...hinab...und noch und noch hinab...
...ins Labyrinth meiner heimlich wuchernden Leere...
...Den Ausweg zu weit im Herzen...
...Hinab in meine dichte...
...Leere...

...

Sie kommt mich holen
Auf leisen Sohlen
Ganz zahm - verstohlen

Ahnung

meiner Lüge


(Dornenreich - Durch den Traum)
Moritz am 5.1.07 17:04


Endlich

Ja,endlich Wochenende.Endlich komme ich hier wieder raus,bin wieder Teil von allen,von euch,vom Leben,ja.
Es klingt immer so bescheuert wenn man das so sagt,aber es ist wirklich ätzend,immer nicht da sein zu können.
Obwohl ich gestern einen schönen Tag hatte.
Wir haben Leitungen verlegt in mein Zimmer fürs Internet,jetzt ist es wirklich abzusehen wann ich es endlich bekomme.
Dann war ich mit Christoph in Nürnberg einkaufen und abend DVD gucken.Mit einer Flasche Wein,die gerecht hat um uns beide völlig zu plätten.

Und heute komme ich hier raus,das freut mich jetzt schon,obwohl mir jetzt noch ein ekelhafter Tag Arbeit bevorsteht.Aber das macht nichts.
Immerhin darf ich dann heut abend wieder leben.
Janna am 5.1.07 10:46


And the void would be calling...

Mal nen Moment Pause machen.
Den Vormittag unterwegs gewesen, Nachhilfe geben, Krankengymnastik, Papa von der Schule holen, grad ne Stunde für Die Rocky Horror Picture Show was gemacht und jetzt hör ich das unschöne Rufen meiner Facharbeit.

Naja, mal was zu tun, eigentlich, aber heut ist der falsche Tag. Ich bin mit Muskelentspannungstabletten zugedröhnt, seit gestern Abend, weil ich als ich wieder in Roth war nen bösen Migräneanfall wegen meines Genicks hatte und ausserdem liegt heute mal wieder ein seltsam grauer Schleier über dem Tag.
Noch weniger Motivaion als sonst schon und mein Kopf fühlt sich an als würde er sich verzerren und auseinander reißen und zwar sowohl äußerlich als auch innerlich.

Aber alle trüben sowie verträumten Gedanken müssen jetzt genauso vom Tisch wie Notenbuch, herausgeschriebene Akkorde und die Musik aus den Boxen.
Alles muss raus, Leere muss her, damit ich meine Arbeit voranbringe...hachja wenn ich einmal was selbst auf die Beine stellen muss, was nichts mit Musik zu tun hat, fühle ich mich schon wieder überfordert. Typisch.
Ich sollte da mal drauf klar kommen. Und weniger denken.
Moritz am 4.1.07 13:57


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